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Die Kunst des Führens

...oder warum Pferde sich von Äusserlichkeiten unbeeindruckt zeigen und wahres Charisma und Führungsqualität schätzen.

 Der Begriff „Coach“ stammt aus dem Englischen und bedeutet dort Kutsche. Er beschreibt also ein Instrument, das es Menschen ermöglicht, von einem Ort zum Anderen zu gelangen. Coaching kann vor diesem Hintergrund auf der Metaebene als Entwicklungsinstrument bezeichnet werden. Das Ziel formuliert der Coachee (Klient), der Coach begleitet den Coachee auf dem Weg als neutraler „Reise“-Gefährte. der Coach ist zielorientierter Begleiter und Motivator. ER ist  damit Trainer der mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten Er bringt nicht die Lösungen für Probleme oder Konflikte mit. Vielmehr fungiert der Coach als neutraler Gesprächs- und Interaktionspartner, der seinem Coachee den Prozess der individuellen (Weiter-) Entwicklung eröffnet, erleichtert und ihn dabei begleitet.(Wikipedia)

Das Pferd  als Coach fordert Klarheit, Begeisterung und Präsenz, Einfühlung, Durchsetzung, Verbundenheit und Gelassenheit - allesamt Qualitäten, die auch Führungskompetenz ausmachen.

Pferde haben eine gleichermaßen wertschätzende wie herausfordernde Art, mit ihresgleichen wie auch mit Menschen Kontakt aufzunehmen und Bindungen einzugehen. Treffen Mensch und Pferd aufeinander, erlebt sich das Pferd in einer neuen Zweierherde, in der es automatisch nach Orientierung sucht und die Führungsfrage stellt. Die Arbeit mit dem Pferd als Coach erlaubt es, die eigenen Vorstellungen von Beziehungsgestaltung und das persönliche Führungsverhalten zu überprüfen und zu optimieren. Coaching mit Pferden ist deshalb förderlich auf dem beruflichen und persönlichen Entwicklungsweg.

Im Spiegel der Pferde lernen Sie Ihre persönliche Art des Denkens, Fühlens und Handelns intensiv kennen. Sie entdecken live und in geschützter Atmosphäre Erfolgsblockierer im Kontakt mit ihren Beziehungspartnern, z.B. Mitarbeitern, Vorgesetzten, Kunden oder privaten Bezugspersonen. Mit dem unbestechlichen Partner Pferd entdecken und üben Sie ein  bewusstes, neues Verhalten im Umgang mit sich und anderen. 

Wir sind bereit, worauf warten Sie noch?

Termine und Teilnehmerzahl für die Seminare auf Anfrage

 

 

 

Alexander der Grosse mit seinem Pferd Bucephalos

Als Alexander 12 oder 13 Jahre alt war, brachte ein Pferdehändler ein ungeheurer schnelles, schönes und wildes Pferd, das niemand zu zähmen vermochte, an den mazedonischen Hof seines Vaters Philip II. . Sobald es seinen eigenen Schatten sah, der mit Reiter riesig war und aus zwei Köpfen bestand, wurde es wild und warf jeden noch so guten Reiter ab. Der junge Alexander beobachte dies und bat seinen Vater um Erlaubnis es selbst zu versuchen.

Er sprach leise auf das Pferd ein, stellte es mit dem Kopf hart gegen die Sonne, so dass es seinen Schatten nicht zu sehen vermochte, und schwang sich auf seinen Rücken. Er ritt in wildem Galopp der Sonne entgegen und kehrte erst nach einer Stunde mit dem schwitzenden Pferd zurück.

Gezähmt, doch mit stolz erhobenem Kopf lässt Alexander es vor seinem Vater halten, der sich erstaunt nach dem Erfolg seines Sohnes erkundigt: "Als ich bemerkte das es vor seinem Schatten scheute, ritt ich lange gegen die Sonne und sprach beruhigend auf das Pferd ein. Als ich wendete, hatte es zu meiner Stimme Vertrauen gefasst und überwand seine Angst vor dem Schatten.

Nach der Legende soll Bucephalos bereits 12 oder 13 Jahre alt gewesen sein, als er Alexanders Pferd wurde. Er war das Lieblingspferd Alexanders und begleitete ihn durch alle seine Schlachten bei der Eroberung seines Weltreiches.