lockende Rufe,
donnernde Hufe,
schimmerndes Fell,
gewiehr so hell,
Nüstern gebläht,
eine Mähne, die weht,
schnell ohne Flügel,
willig am Zügel,
edel wie geschmeide,
weich wie Seide,
streichelnde Hände,
glück ohne Ende.
Im Morgennebel
Im Nebel des Morgens, noch unscheinbar
Stehen sie dort, aber man nimt sie kaum war.
Diese üppige Mähne, dies dichte Fell
und das Deckhaar, es glänzt von dunkel bis hell.
DA!! der erste Sonnenstrahl,
Ein Zittern geht durch die Herde.
Und man hört mit einem mal
Wie das Stampfen der Hufe lauter werde.
Der letzte Hauch des Nebels schwindet
und es windet.
und wie der leithengst laut wiehert.
Die ganze Herde galloppiert.
Sie laufen voll Wildheit und Energie.
ACH, wäre ich doch nur so wie SIE.
Wer kann diesen Augen widerstehen,
in denen man Feuer und Sanftmut kann sehen?
Wer träumt nicht davon sie zu reiten
damit alle Sorgen entgleiten?
Im leichten Gange sie schweben,
die Zeit steht still - man vergisst das Leben.
Ihre Hufe hallen wieder von endloser Weite,
ein Wiehern, ein Schnauben von jeder Seite.
Wem gegeben sind solche Pferde,
der braucht nichts als sie auf dieser Erde.
Jetzt,
mit diesem Fohlen neben mir,
sind meine Schritte über jede Hürde
erfüllt von stillem Stolz und sanfter Würde!