
Puh, es ist immer noch ganz schön kalt, aber unsere Pferde sorgen schon für den nächsten Pulli.....Sie haaaren, also Kinder es muss jetzt bald wärmer werden, denn unsere Süssen haben sich noch nie getäuscht.
Bewaffnet euch mit Bürsten, Gummistriegel, Kardätschen?! und befreit sie von ihrem Winterfell.
Wir freuen uns auf euch!
Heute noch Schmuddelwetter und dann kommt der Winter zurück!!!Lassen wir uns überraschen, wie fleissig " Frau Holle" die Betten schüttelt.
Ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr auf Winter, die Vögel zwitschern schon, die Sonne war schön warm......aber der Frühling kommt sicher.
Die Pferde träumen auch schon von saftigem Gras und in der Sonne auf der Koppel schlafen.....
Nelly findet den Schnee besser als dieses nasse Wetter, aber sie ist natürlich immer mit bei den Pferden
02.12.2010
Nun ist das Jahr schon fast wieder zu Ende und wir denken fast ein bisschen wehmütig an den Sommer zurück.
Lange Ritte, Nachtritte, Lagerfeuer, draussen schlafen unter Sternenhimmel.......
und jetzt sehnen wir den ersten Schnee herbei.... über schneebedeckte Wiesen und Felder galoppieren, sich die kalten Hände an den dampfenden Pferden wärmen und mit roten Backen in den Aufenthaltsraum maschieren, sich auf Kinderpunsch und Plätzchen freuen.
Den Schlitten anspannen und los gehts....
Ja auch diese Zeit ist wunderschön.....
und ich freue mich jedes Jahr auf Weihnachten, ein Fest bei dem die Familie zusammenkommt und an Heilig Abend auch der Tiere besonders gedacht wirtd.
Wir bringen unseren Pferden dann Pferdekekse und würden sie nicht das ganze Jahr über mit uns sprechen, in dieser Nacht tun sie es bestimmt.
Die Hunde bekommen ein Stück Wurst extra und die Katzen freuen sich über leckeren Thunfisch.
Freut euch mit uns zusammen auf diese Zeit!


Heute Vormittag sind wir mit unserem Pferdetransporter nach Tirol aufgebrochen, wir sollten Haflingerfohlen nach Deutschland transportieren. In Zusammenarbeit mit der Fohlennothilfe St. Leonhart und dem Sternenhof hatten wir die Mission Haflingerfohlen, die sonst beim Schlachter gelandet wären, das Leben zu retten. Als wir dort ankammen, war nicht sicher, wie viele Bauern ihren Fohlen eine Zukunft geben, und sie zu der Sammelstelle bringen. Insgesamt waren es sieben, kleine zuckersüße Haflingerfohlen, die wir mit nach Deutschland nehmen konnten.
Die Kleinen haben ihr bisheriges Leben auf der Alm verbracht, und waren Stars auf vielen Urlaubs Bildern. Was die meisten Urlauber aber nicht wissen ist, dass das Leben der Kleinen im Herbst zu Ende ist, sie werden auf grausamste Weise nach Italien transportiert, wo sie dann gemästet und anschliesend getötet werden.
Pro Minute stirbt ein Fohlen! Es geht nicht nur den Haflingerfohlen so, auch Noriker und Freiberger ereilt das gleiche Schicksal. Weil die Bauern pro Stute die jählich gedeckt wird einen Zuschuss der EU bekommen, enden jedes Jahr 3000 bis 4000 Fohlen in den Schlachtereien in Italien.
Diesen Sieben bleibt das grausame Schicksal erspart, und wir hoffen, dass wir in gelungener Zusammenarbeit in Zukunft noch vielen kleinen Fohlen und anderen Pferden das Leben retten können.
Eure Julia